Pflegemaßnahmen

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Der LPV Würzburg führt jedes Jahr im Landkreis Würzburg und weiteren Gemarkungen Pflegemaßnahmen durch.

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Feldhamsterschutz

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Mainpostartikel vom 25.6.21: Feldhamsterschutz im Landkreis Würzburg. Hamsterinseln zur Stärkung der Feldhamsterpopulation …

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Milde Witterung im Februar – des einen Freud …

Durch die milde Witterung Ende Januar zeigt sich dieses Jahr die Natur ungewöhnlich aktiv!

Erste Rosetten verschiedener Orchideen kann der aufmerksame Wanderer schon entdecken (sie zeigen sich schon ab September und treiben dann in den ersten Wärmeperioden aus).

Auch Moose stehen im saftigen Grün, der stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus) steht an günstigen Standorten sogar schon in Blüte, gefolgt – ab Mitte Februar – vom fantastisch duftenden, aber hochgiftigen Seidelbast (Daphne mezereum).

An besonders warmen Tagen zeigen sich schon die Schmetterlinge, die bei uns überwintert haben, z.B. der Zitronenfalter. Diesem gelingt das perfekt, weil er sich im wahrsten Sinne des Wortes einfrieren lassen kann. Er besitzt ein "Frostschutzmittel", das ihm auch bei tiefen Temperatur überleben lässt. In den Wintermonaten kann man ihn oft hängend und geschützt im Brombeergebüsch beobachten.

Auch unsere "tierischen" Landschaftspfleger können das Frühjahr kaum erwarten … andere "arbeiten" das ganze Jahr draußen. Für uns - die "menschlichen" Landschaftspfleger - könnte der Winter allerdings gerne noch etwas länger dauern, bis wir alle Pflegemaßnahmen geschafft haben: Denn das ist die arbeitsreichste Zeit des Jahres.

Maschinelle Pflegemaßnahmen, wie Entbuschung oder Baumfällungen, müssen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Leider bietet das akuelle Winterwetter derzeit keine guten Voraussetzungen für optimalen Maschineneinsatz. Der Boden ist zu matschig und rutschig, um sicher für Mensch und Natur (Gefahr der Bodenverdichtung) auf der Fläche arbeiten zu können. Aber vielleicht kommt ja nochmals der Winter zurück?


Alle Fotos stammen von Niels Kölbl - vielen Dank dafür!

(Weiterverwendung nur auf Anfrage)

 

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Frosch und Co. wandern wieder: Ehrenamtliche Amphibienretter im Landkreis Würzburg gesucht

Jedes Jahr im Frühjahr wandern Amphibien zu ihren Laichgewässern. Je nach Witterung beginnt die Zeit der Amphibienwanderung zwischen Februar und März und dauert etwa drei Monate. Dabei müssen die Tiere zum Teil viel befahrene Straßen überqueren.

Damit die Tiere ihre Laichgewässer sicher erreichen können, werden während dieser Zeit viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer benötigt, die sich am Auf- und Abbau der Fangzäune und Sammeln der Amphibien beteiligen. Amphibien werden meistens in den frühen Morgen- und späten Abendstunden an den Fangzäunen aufgelesen.

Im Landkreis Würzburg werden in folgenden Bereichen vom Bund Naturschutz und dem LPV Würzburg organisierte Amphibienschutzmaßnahmen stattfinden:

Bund Naturschutz: Rimpar/Güntersleben, Lindelbach, Kleinrinderfeld, Guttenberger Wald, Erlach, Gramschatz, Remlingen.
LPV Würzburg: Erlabrunn, Margetshöchheim, Frickenhausen/Ochsenfurt, Bütthard, Altertheim, Irtenberger Forst.

Die vor Ort aktiven Ortsgruppen freuen sich über helfende Hände. Wer sich hier aktiv für den Artenschutz engagieren will, kann sich an den Bund Naturschutz – Kreisgruppe Würzburg und/oder den Landschaftspflegeverband Würzburg wenden. Diese vermitteln den Kontakt zu den jeweiligen örtlichen Ansprechpartnern.

Kontakt:
Bund Naturschutz: info@bn-wuerzburg.de oder Telefon: 0931.43972
LPV Würzburg: lpv@lra-wue.bayern.de oder Telefon: 0931.8003-5451 oder 0931.8003-5453



Bildunterschrift:
Landrat Thomas Eberth war im März 2023 als Amphibienretter unterwegs und sammelte Kröten, Frösche und Molche entlang der Fangzäune auf, um sie in ihre Laichgewässer zu bringen. Begleitet wurde er bei seiner Tour nahe des Guttenberger Forsts unter anderem von Angelika und Roman Mayr vom BUND Naturschutz Reichenberg. Archivfoto: Michael Grönert

 

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Aus der Natur- und Landschaftspflege entwickelte sich ein spezieller Schutz von ökologischen Nischen.

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Durch Rekultivierung von brachen Obstbaumflächen und Neupflanzungen, erhalten und erneuern wir den »Lebensraum Streuobstwiese« .

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